Pietas Portensis steht für die tiefe Verbundenheit und Dankbarkeit der Alumni der Landesschule Pforta gegenüber ihrer Alma Mater. Seit 1926 findet diese Gemeinschaft im Pförtner Bund ihre organisierte Form. Mit rund 1.500 Mitgliedern ist der Pförtner Bund heute nicht nur die Vereinigung der Ehemaligen, sondern auch engagierter Förderverein der Landesschule Pforta.
Die Geschichte des Pförtner Bundes ist geprägt von verschiedenen politischen Verhältnissen und unterschiedlichen Persönlichkeiten. Dennoch einte und eint die Ehemaligen ihre Liebe zu ihrem früheren Lernort, den sie als lebensprägend, gemeinschaftsfördernd und einzigartig empfinden.
Das gut erhaltene Ensemble des ehemaligen Zisterzienserklosters Pforte im Saaletal wurde nach der Gründung der Schule 1543 und insbesondere in preußischer Zeit zu einer bedeutenden Bildungsinstitution in Deutschland. Heute zieht das moderne, begabten fördernde Internatsgymnasium in Trägerschaft des Landes Sachsen-Anhalt junge Menschen an, die die historische Umgebung als Bereicherung erleben und ihre musischen, sprachlichen sowie naturwissenschaftlichen Talente entfalten möchten.
Die vorliegende Chronik dokumentiert anhand zahlreicher Quellen die Entwicklung des Pförtner Bundes von der Gründung in der Weimarer Republik, dem Widerstand gegen die Umwandlung in eine Napola 1935, der Reorganisation nach dem Zweiten Weltkrieg und den Bemühungen um eine Schulgründung in Westdeutschland im Zuge der deutschen Teilung bis hin zur ertragreichen Zeit nach der deutschen Wiedervereinigung.
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Pietas Portensis steht für die tiefe Verbundenheit und Dankbarkeit der Alumni der Landesschule Pforta gegenüber ihrer Alma Mater. Seit 1926 findet diese Gemeinschaft im Pförtner Bund ihre
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