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Veranstaltung zu unserem Titel: Blockparteien und Blockpolitik in der SBZ/DDR 1945-1990

Suckut_Blockparteien und Blockpolitik in der SBZ_DDR 1945-1990.jpg24.07.2019 um 18.00 Uhr

Willfährige »Blockflöten« oder stille Opposition.
Blockparteien in der SBZ/DDR 1945-1990

Referent: Dr. Siegfried Suckut (Historiker/ Politologe), Berlin


Moderation: Detlef W. Stein (OsteuropaZentrum Berlin)

ORT: STASI MUSEUM, Raum 614, Ruschestr. 10365 Berlin, am U-Bhf. Magdalenenstrasse

Freier Eintritt.


Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Bürgerkomitee 15. Januar, Berlin.

Nach dem Zusammenbruch des DDR-Sozialismus 1989/90 durften sich Organisationen als »Siegerinnen der Geschichte« empfinden, die bis dahin nur ein politisches Schattendasein gefristet hatten: die vier von der SED kontrollierten Blockparteien CDU, LDPD, DBD und NDPD. Die beiden ersten, bereits 1945 auf sowjetische Initiative mit gesamtdeutschem Organisationsanspruch in Berlin gegründeten, schlossen sich ihren früheren westdeutschen Schwesterparteien an und blieben so bruchlos (Mit)-Regierungsparteien. Die 1948 von den Sowjets und der SED selbst aufgebauten und eigenen Vertrauensleuten geleiteten, die Demokratische Bauernpartei Deutschlands (DBD) und die National-Demokratische Partei Deutschlands (NDPD) traten noch schnell den beiden älteren Blockorganisationen bei. Mitglieder, die den Anschluss mitvollzogen wurden im zweiten Schritt ebenfalls zu Mitstreitern in den Bonner Regierungsparteien.

Dieser Integrationsprozess wurde in der Öffentlichkeit von heftigen Diskussionen begleitet, die, gerade im Vorfeld von Wahlen, bis heute andauern. Waren diese Parteien nicht primär als opportunistische, angepasste SED-Verbündete, als »Blockflöten« einzustufen, derer sich jetzt CDU und FDP zur Mehrheitsbeschaffung bedienten? Oder waren sie, so die Gegenthese vieler ihrer früheren Mitglieder, eine stille Opposition im Lande, weil sie sich indirekt gegen einen Beitritt zur SED entschieden und dafür in Kauf genommen hatten, dass sie im DDR-Sozialismus nicht Schuldirektor, Diplomat, NVA- oder Stasi-Offizier werden konnten?

Über Fragen wie diese soll diskutiert und über Funde in den Partei- und Stasiakten informiert werden.

Praktikumsplatz zu vergeben

Ab sofort ist bis zum 10.08.2019 noch ein Praktikumsplatz frei. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Frau Kühn unter unserer E-Mail-Adresse info@univerlag-leipzig.de.

Verkauf von Remissionsexemplaren/Mängelexemplaren

Am 30.08.2019 findet der nächste Direktverkauf von mangelhaften Remissionsexemplaren in unseren Räumlichkeiten in der Oststraße 41 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Praktikumsplatz zu vergeben

Interessierte Studierende haben die Möglichkeit, ein Praktikum im Leipziger Universitätsverlag zu absolvieren. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Bereich Lektorat, darüber hinaus besteht bei Interesse aber auch die Möglichkeit, Einblick in andere Bereiche der Verlagsarbeit zu bekommen. Üblicherweise dauert ein Praktikum sechs Wochen, für 2020 sind noch Plätze frei. Interessenten richten ihre Bewerbung bitte per E-Mail an die im Impressum angegebene Anschrift zu Händen Katharina Kühn.